Sehnsucht nach dir- Gottesdienst für verstorbene Kinder berührte die Angehörigen

Der Verein der Verwaisten Eltern Rhein-Ahr-Eifel E.V. gestaltete am 2. Sonntag im Dezember einen Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder.

An diesem Gedenktag, dem sogenannten Candel Lighting Day, stellen betroffene Familien weltweit eine Kerze ins Fenster zum Gedenken ihres verstorbenen Kindes. Durch die verschiedenen Zeitzonen brennt so 24 Stunden lang ein Licht für all diese Kinder.

Der Gedenkgottesdienst wurde von Gemeindereferentin Josefine Bonn und Kooperator Frank Werner in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Vereines vorbereitet und durchgeführt. Dabei wurde die tiefe, nie endende Sehnsucht nach den Kindern thematisiert. Kooperator Frank Werner sprach den betroffenen Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden Mut zu, sich der Trauer zu stellen, von den Kindern immer wieder zu erzählen. Denn auch wenn es schmerzt, hilft das Gespräch die Trauer zu verarbeiten.

Während des Gottesdienstes wurden die Namen der Kinder verlesen und Kerzen entzündet. Musikalische gestalten Carmen Scheuren und Alex Heer mit berührenden Liedern und Gesängen den Gottesdienst.

 

Im Anschluss konnten alle Gottesdienstbesucher bei Kaffee und Kuchen noch im Austausch zusammenbleiben.



Trauerwochenende des Vereins der Verwaisten Eltern Rhein Ahr Eifel eV

„Gemeinsam auf dem Trauerweg unterwegs sein“

 

 

Vom 1.bis 3.Juli verbrachten Eltern, deren Kind gestorben ist, ein gemeinsames Wochenende im Rosa Flesch Hotel und Tagungszentrum in Waldbreitbach. Ermöglicht wurde dies durch großzügige Spenden der Investitions- und Strukturbank RLP und dem Kinderhospiz " Kleine Helden " in Osthessen. 

„Gemeinsam auf dem Trauerweg unterwegs sein“ war das Thema des Wochenendes, das unter der Leitung von Trauerbegleiterin Josefine Bonn und Irmhild Langen, einer betroffenen Mutter stattfand. Sich gegenseitig unterstützen, zuhören, Gemeinsamkeiten erfahrbar machen,

und den persönlichen Weg erkennen, denn niemand kann ihn für mich gehen, es ist der eigene Weg, die eigene Wahrheit und Aufgabe. 

Intensive Erfahrungen wurden beim Gestalten von Kerzen im Gedenken an die verstorbenen Kinder und beim Malen von Bildern zum Thema Schmerz und Freude gemacht.

 

Gesundheitspädagogin Michaela Peters zeigte den Teilnehmer- innen in einer Einheit wie bestimmte Übungen starke Emotionen verändern können und eine imaginäre Traumreise führte zur Entspannung. Performancekünstler Christoph Gilsbach gestaltete den Sonntagvormittag.  Insgesamt wurde das Wochenende als sehr wohltuend empfunden. 


Kindertrauergruppe Bad Breisig

 

Wenn Kinder trauern ist eine Gruppe oft eine hilfreiche Unterstützung.

Die Gruppe bietet:

·        einen geschützten Raum zum Austausch

·        Möglichkeit, eigene Problemlösungsstrategien zu suchen

·        stärkt trauernde Kinder in ihrer veränderten Lebenssituation durch altersentsprechende fachliche Information  

·        Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Die Kindertrauergruppe findet monatlich, jeweils freitags von 17:00- 19:00 Uhr statt.

Während die Kinder die Gruppe besuchen, können betroffene Angehörige zusammen mit einer ehrenamtlichen Begleiterin ins Gespräch kommen.

Weitere Information:

 

Gemeindereferentin Josefine Bonn bonn@breisigerland.de


Neuer Vorstand des Vereins Verwaiste Eltern RheinAhrEifel e.V.

 

 

Am 12. 07. 2022 fand in Bad Bodendorf die diesjährige Mitgliederversammlung statt.  Neuwahlen standen an, die wegen Corona um zwei Jahre verschoben werden mussten.

Zur ersten Vorsitzenden wurde Josefine Bonn gewählt, zur zweiten Vorsitzenden Petra Schig, Schatzmeisterin wurde Monika Zimmer, Schriftführerin Elke Kohl-Radtke. Zu Beisitzer und Beisitzerinnen wurden Ulrik Schig, Marita Michels und Irmhild Langen gewählt.

Die bisherige Vorsitzende Gisela Meier zu Biesen war dankbar, nach vielen Jahren des Vorsitzes ihr Amt übergeben zu können. Ebenso die langjährigen Mitglieder  des Vorstandes Michaela Steinheuer und Katrin Lorbeer.

Der Verein Verwaise Eltern RheinAhrEifel e.V. ging zusammen mit anderen betroffenen Eltern aus der Initiative „Verwaiste Eltern Ahrtal“ hervor, die 1996 vom Ehepaar Jürgen und Gisela Meyer ins Leben gerufen wurde.

Als betroffene Eltern war es ihnen ein Anliegen, Familien die Möglichkeit zu geben, über den traumatischen Verlust des eigenen Kindes zu sprechen, denn für diese Eltern scheint es am Anfang nahezu unmöglich das eigene Leben weiterführen zu können. Die gegenseitige Unterstützung, um nicht an seinem Schicksal zu zerbrechen, ist der Grund, warum es diesen Verein geben muss. Dieser Gedanke ist zugleich auch die Motivation für den neuen Vorstand.

Der ehemaligen Vorsitzenden wurde von den anwesenden Vereinsmitgliedern für ihr großes Engagement von Herzen gedankt.

Der Verein der Verwaisten Eltern bietet Betroffenen Unterstützung in unterschiedlicher Weise an.

So gibt es eine Gruppe, die sich einmal im Monat zum Austausch trifft, das Angebot zu Einzelbegleitungen durch Trauerbegleiterinnen, sowie das Angebot zu Walk und Talk.  Gerne können sie Kontakt zu uns aufnehmen:

Josefine Bonn:  Bonn@breisigerland.de 01782390346

Irmhild Langen: i.langen@aol 01789625991

Ulrik Schig: ullischig@web.de 01755615506


Trauerweg in der Fastenzeit

 

Sonntag,12.Dezember , 14:30 Uhr

St. Sebastianus Kirche in Bad Bodendorf

 

Der ökumenische Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder im Dezember 2021 wurde mit verschiedenen thematischen Stationen gestaltet und fand bei den betroffenen Eltern eine große Resonanz. Daher wird der Verein der Verwaisten Eltern RheinAhrEifel e.V. die Stationen des Gottesdienstes als „Trauerweg“ in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bad Breisig aufbauen. 

Mit dieser  „Ausstellung“ möchte der Verein alle, die einen lieben Menschen verloren haben, zum Innehalten, Beten und Nachspüren der eigenen Trauer einladen.

Der Trauerweg kann zu den Kirchenöffnungszeiten besucht werden. 

Zur Eröffnung des Trauerweges findet am

13. März um 16:00 Uhr in Maria Himmelfahrt Bad Breisig eine Andacht statt.

 



Neues aus dem Verein der Verwaisten Eltern Rhein-Ahr Eifel e.V.

 

Bad Bodendorf, 25. September 2021

 „Trost in der Natur finden“ – unter diesem Motto fand der diesjährige Intuitive Malworkshop für die Mitglieder des Vereins der Verwaisten Eltern unter der Leitung von Maria Soetrop (Kunstpäd., Life Coach) im Garten der Vereinsgründerin Gisela Meier statt. 

Bei schönstem Sonnenschein lud der spätsommerliche Garten dazu ein, sich frei in der Natur zu bewegen, ins Gespräch zu kommen und im Gedenken an die verstorbenen Kinder gemeinsam kreativ zu sein. Ausgestattet mit Feldstaffeleien und Farbpaletten konnten alle TeilnehmerInnen ein Plätzchen für das Malen unter freiem Himmel finden. Dabei ging es nicht darum, ein Bild aus der Vorstellung oder Nachahmung zu malen, sondern spontan und intuitiv aus dem Herzen heraus. Mit einer meditativen Einführung ins achtsame Schauen, Fühlen, Hören und Riechen gelang es, sich neugierig und offen auf das intuitive Malen in der Natur einzulassen. Durch die individuelle Unterstützung und behutsame Begleitung von Maria Soetrop wurden die TeilnehmerInnen ermutigt, ihren kreativen Impulsen zu folgen und den eigenen Ausdruck zu finden. Dabei diente der Garten nicht nur als Inspirationsquelle, sondern wurde auch als ein schützender, tröstender und heilsamer Raum erlebt. In der abschließenden Gesprächsrunde mit gemeinsamer Bildbetrachtung war das Staunen groß: von den Bildern ging eine besondere Strahlkraft aus, die von den Eltern als Verbindung zu ihren verstorbenen Kindern wahrgenommen wurde. So konnten die Bilder zu Brücken werden, die über das gemeinsame Malerlebnis in der Natur hinaus Trost und Kraft schenken. 

 

Selbsthilfe für Eltern, die ihr Kind verloren haben

Der Verein der Verwaisten Eltern Rhein Ahr Eifel e.V. bietet betroffenen Eltern eine Selbsthilfegruppe an, die sich einmal im Monat zu einer Gesprächsrunde trifft. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt das Kind war oder wie es gestorben ist.

Für weitere Informationen, Trauerbegleitung und telefonische Hilfe, auch in Akut-Situationen:  

Irmhild Langen: 0178 9625991; i.Langen@aol.com                     

Josefine Bonn: 0178 2390346; bonn@breisigerland.de 



Hilfe für Eltern, deren Kind gestorben ist 

 

Der Verein Verwaiste Eltern Rhein-Ahr-Eifel e.V. bietet Hilfe für Eltern, deren Kind verstorben ist.

So gibt es eine Selbsthilfegruppe, denn in der Gemeinschaft mit trauernden Eltern fühlt man sich verstanden und angenommen. Dadurch kommt es zu einem hilfreichen Austausch, in dem die Trauer einen Platz haben darf. Erzählen dürfen was geschah erleichtert die Seele. Es spielt keine Rolle, wie alt das Kind war und wie es gestorben ist. Die Treffen finden wieder in Präsenz statt.

 

Weiterhin bietet der Verein nun auch „Walk and Talk“ an:

„Gemeinsam unterwegs sei, denn Bewegung kann viel bewegen“

Bei einem Spaziergang ins Gespräch kommen, in der Natur Abstand zum Alltag finden, festgefahrene Gedanken und Gefühle IN DEN FLUSS KOMMEN lassen  und in einer anderen Umgebung die eigenen Gedanken aus einer anderen Perspektive wahrnehmen.

 

Aufgrund der aktuellen Situation im Ahrtal bietet der Verein betroffenen Familien Gespräche und Besuche zum Austausch und Aufarbeiten an.

 

Bitte melden Sie sich bei darf.

 

Am 25. September findet ein Seminar mit Maria Soetrop statt.

 

Von 10:00- 17:00 Uhr wird die Künstlerin die Teilnehmer mit kreativen Elementen sich und ihrer Trauer näher bringen. Bitte bis zum 10. September anmelden bei i.langen@aol.com

 

 

Weitere Informationen und telefonische Hilfe bei Josefine Bonn, Trauerbegleiterin  bonn@breisigerland.de und Irmhild Langen i.langen@aol.com

 

 


Download
Gebete und Texte zum geplanten Gedenkgottesdienst
NaturLeben.pdf
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Neues aus dem Verein der Verwaisten Eltern Rhein-Ahr Eifel E.V.

 

Kurz vor der Coronakrise konnte der Verein der Verwaisten Eltern ein Wochenendseminar mit der bekannten Trauerbegleiterin Dr. Ruthmarijke Smeding im Bildungshaus Lantershofen anbieten. Den 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte sie durch einen sehr einfühlsamen Umgang wertvolle Impulse geben. So fanden die trauernden Eltern neue Perspektiven und Mut für ihren weiteren Weg.

 

Der Verein der Verwaisten Eltern Rhein-Ahr-Eifel e.V. bietet am Samstag, den 26. September von 10:00-17:00 Uhr
den Workshop:„Intuitives Malen -Trauer kreativ gestalten“ an.

 

 

Wo Worte fehlen, werden Farben sprechen - mit dem Intuitiven Malen finden wir einen Zugang zu unserer tiefen Seelenebene, die uns im Alltag oft verborgen bleibt. Mit Farben und Formen lassen wir uns auf unsere inneren Bilder ein und verleihen unserer Trauer ihren ureigenen Ausdruck. Durch das freie schöpferische Tun entstehen Bilder, die uns auf ihre Art mitteilen, was ist und was gesehen werden möchte. Auf diese Weise dürfen wir eine tiefe Verbindung zu uns selbst erfahren und damit auch zu dem geliebten Kind, um das wir trauern. Der Workshop findet in einer geschützten Atmosphäre statt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kursleitung: Maria Soetrop | Kunst-und Gestaltungspädagogin |
zert. Systemischer Management Coach
Veranstaltungsort: Bad Bodendorf; Anmeldung bis zum 10.09.2020 bei: Irmhild Langen,
i.langen@aol.com

 

 

Selbsthilfe für Eltern, die ihr Kind verloren haben

 

Der Verein bietet weiterhin eine Selbsthilfegruppe an. Es spielt keine Rolle, wie alt das Kind war und wie es gestorben ist. Die Treffen finden monatlich statt.

 

Weitere Informationen und telefonische Hilfe Irmhild Langen i.langen@aol.com